Die Berufsschule Scala ist die erste interinstitutionelle Berufsschule für junge Menschen mit einer Beeinträchtigung in der Schweiz. Seit über 15 Jahren begleiten wir junge Menschen mit Unterstützungsbedarf auf dem Weg zur beruflichen Integration. Was als Pilotprojekt begann, hat sich zu einer etablierten Schule mit zwei Standorten entwickelt. Die wichtigsten Schritte unserer Geschichte finden Sie hier im Überblick.
Die Scala erteilt Förderunterricht in Zürich als erster Schritt für den neuen Standort. Für das Schuljahr 2026/2027 eröffnet der neue Standort in Zürich-Altstetten.
Die Scala feiert 15 Jahre Bestehen. Der neu umgebaute Westflügel mit 12 modernen Klassenzimmern nimmt den Betrieb auf. Zudem werden drei neue PrA-Richtungen eingeführt und das Team erweitert.
Die stetig steigenden Lernendenzahlen machen eine professionelle Schulsoftware nötig. Damit konnten Abläufe vereinheitlicht und die interne Organisation deutlich verbessert werden. Alle Mitarbeitenden wurden dafür umfassend geschult.
Die Scala betreut über 150 Lernende, arbeitet mit 25 sozialen Einrichtungen und 25 Betrieben zusammen. Die Schule verfügt nun über acht Klassenzimmer, 13 Lehrpersonen und moderne Technik wie interaktive Smartboards.
Die Scala feiert ihr zehnjähriges Bestehen und zählt über 100 Lernende aus vier Kantonen (Aargau, Solothurn, Basel-Landschaft, Zürich). Die überregionale Bedeutung wächst stetig.
Die Scala führt erstmals eine zentrale Abschlussfeier für alle Lernenden durch. Bis dahin waren die Abschlussfeiern Sache der jeweiligen Ausbildungsbetriebe.
Die Berufsschule erhält ihren heutigen Namen: Scala – abgeleitet vom italienischen Wort für Treppe – als Symbol für Entwicklung und Aufstieg. Das Logo bildet das Berufsbildungssystem PrA, EBA, EFZ ab.
Die Schule führt ein Kurssystem mit verschiedenen Niveaustufen ein und beteiligt sich an der Entwicklung PrA-spezifischer Lehrmittel. Zehn Institutionen arbeiten inzwischen mit der Berufsschule Scala zusammen. Das erfolgreiche Pilotprojekt wird abgeschlossen und in den Regelbetrieb überführt.
Erstmals werden berufsspezifische Fachkurse für die PrA eingeführt, unter anderem in den Bereichen Gartenbau, Hauswirtschaft, Küche und Schreinerei. Damit wird die Ausbildung praxisnäher.
Unter dem Namen Berufsschule AVUSA beginnt die Schule mit 21 Lernenden aus drei sozialen Institutionen. Die Fächer Deutsch, Mathematik und Allgemeinbildung stehen im Fokus. Ein interinstitutioneller Beirat begleitet das Projekt.
Die Stiftung Lebenshilfe initiiert im Rahmen des PrA-Pilotprojekts von INSOS eine externe Berufsschule für sieben Aargauer Sozialeinrichtungen. Damit wird der Grundstein für das heutige Modell der Berufsschule Scala gelegt.